St. Moritz

File 263Einen der bekanntesten Kurorte und Wintersportplätze der Alpen bildet mit knapp 5600 Einwohnern St. Moritz. St. Moritz, am Nordufer des wegen seiner Heilquellen sehr geschätzten Moritzsees gelegen, ist umgeben von rauen Berghängen, deren Vegetation je nach Jahreszeit verschiedene sportliche Aktivitäten gestattet: im Winter wird das Gebiet überwiegend zum Ski- und Snowboardfahren, im Sommer für Wandertouren und Bergsteigen genutzt.

Der Hausberg von St. Moritz, Corviglia und Piz Nair mit einer Höhe von knapp 3050 m, liegt nördlich und umfasst ein mehr als 20 Anlagen umfassendes File 146Winterskigebiet, was ihn zu einem der größten Winterskigebiete der Schweiz macht. Die Geschichte des Winterskis in St. Moritz geht bis in das Jahr 1900 zurück, dem Bau der Chantarella Drahtseilbahn.

Als im Jahr 1928 die Winterolympiade in St. Moritz sich ereignete, nahm die Entwicklung des Siegeszuges von St. Moritz als mondänster Wintersportort weltweit seinen Lauf. St. Moritz verfügt darüber hinaus über Heilquellen, die bereits seit dem Mittelalter bekannt sind.

Der Ort kann aufgeteilt werden in St. Moritz-Bad, dem Thermenbereich am südwestlichen Ufer des Sees und in St. Moritz-Dorf, am Nordufer des Sees. Zwei Museen sind in St. Moritz zu besichtigen: das Giovanni-Segantini-Museum, das eine Reihe Werke mit alpinen Landschaften des Künstlers zeigt. Das Museum Engiadinais illustriert das Leben und die Alltagswelten des Engadins.