
Genf
Obwohl Genf internationales Ansehen genießt und an den Ufern eines wunderschönen Sees liegt, ist es mit seinen knapp 180.000 Einwohnern von eher bescheidenem Umfang. Dies wirkt sich auf das Stadtbild aus, eine Kombination aus weltoffener Dynamik, mit calivinistischer Prägung und Zurückhaltung. Genf ist die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, grenzt zum größeren Teil an Frankreich und ist mit der restlichen Schweiz nur durch einen schmalen Landstreifen im Norden verbunden. Einst gehörte Genf dem Heiligen Römischen Reich an, heute bildet Genf mit seinen über 200 internationalen Organisationen eine wichtige internationale Kontaktbasis, die von Kunst über Kultur, Bildung und Politik vieles zu bieten.
Entlang des westlichen Endes des Genfer Sees, an jenem Punkt, wo die Rhone nach Frankreich fließt, breitet sich Genf, mit seiner schönen, einst von einer Stadtmauer umgebenen Altstadt aus. Im Südwesten der Altstadt liegt das Universitätsviertel, das für viele Studenten, aus wissenschaftlichen Disziplinen unterschiedlichen Grades und Ranges, die wichtigste soziale Kontaktbasis darstellt. Viele Grünflächen kleiden das Innenleben Genfs und bieten Platz für sonnige Spaziergänge oder andere Freizeitaktivitäten. Südlich der
Rhone liegen der malerische Künstlerort Carouge und nördlich prachtvolle Hotelanlagen.
Die Genfer Kathedrale stellt einen gotischen Grundbau dar, einfach und mit einer gewissen Bestimmtheit, steht sie an der Stell eines römischen Tempels. Die enorm große Sammlung des Musée d’Art et d’Histoire an Gemälden, Skulpturen und Artefakten schlägt nicht nur Kunstwissenschaftler und Historiker in ihren Bann. Genf hat
eine sehr lebhaft und stark ausgeprägte Kunst- und Kulturszene, hier spielen Konzerte der Weltklasse, Opern- und Balettaufführungen prägen den Jahreskalender Genfs, aber auch klassischer Tanz, viele Nachtklubs, Kinos ziehen Besucher an. Darüber hinaus ist Genf ein absolutes Einkaufsparadies, das von Märkten, über Kaufhäuser, Schmuckläden, Kunst und Antiquitäten, Süßigkeiten alles zu bieten hat, was das Herz begehrt.
