Neuenburg

File 308Am Ufer des Lac de Neuchâtel – dem Neuenburger See – und nahe der französischen Grenze, liegt mit einer Einwohnerzahl von über 32.000 die Stadt Neuchâtel (Neuenburg), welche zugleich den Hauptort des gleichnamigen Kantons bildet. Für das Innenleben von Neuchâtels sind die gelben 

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Kalksteingebäude charakteristisch, die der Universitätsstadt ein antikes Aussehen verleihen. Seit dem 18. Jahrhundert gibt es in Neuchâtel eine ausgeprägte Uhrmacherindustrie und eine Präzionstechnologie, die Entwicklung beider Zweige hat zum ökonomischen Reichtum Neuenburg wesentlich beigetragen. Auch der Weinbau genießt hier eine lange Tradition und kann sich mir Rang und Namen im nationalen und internationalen Weingewerbe brüsten.

 

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Den Kern von Neuchâtel bildet die Altstadt, deren Sandsteinhäuser mit gelber Farbnuance einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auf dem Marktplatz befinden sich viele Cafés: hier lässt sich die Exklusivität dieser kleinen Stadt bei Kaffee und Kuchen genießen, im Anschluss lohnt sich ein Spaziergang um das Schloss, das lange Zeit als Zentrum der Macht und Herrschaft galt. Mittlerweile haben hier Gerichtshöfe und Kantonalregierung ihren Sitz, wobei der Staatsraum mit seinen ausgestellten Familienwappen noch Kunde gibt von der Struktur der verschiedenen Dynastien, die in Neuchâtel vorherrschten.

Die Èglise Collégiale, frühgotischen Ursprungs, verwahrt ein gotisches Grab, welches Einblicke in die mittelalterliche Bildhauerkunst gewährt. Das Geschichtsmuseum Neuchâtels zeigt Gemälde Schweizer Künstler, die Geschichte des Kantons und vor allen Dingen Figuren, die von dem berühmten Uhrmacher Pierre Jaquet-Droz stammen und auf eine verblüffende Weise kreativ gestaltet sind, ja nahezu geniale Züge haben.